Vier Szenarien für Griechenland

#151 von Oeconomicus , 17.05.2012 17:49



Vier Szenarien für Griechenland
Wie endet das Drama in Griechenland nach der Ansetzung von Neuwahlen? Die US-Zeitung «The Wall Street Journal» skizziert vier mögliche Varianten für einen Ausweg.
Ausstieg:
Das Szenario geht davon aus, dass nach den Neuwahlen eine vom Linksbündnis Syriza gestützte Regierung die Macht übernimmt und die internationalen Rettungspakete aufkündigt.
[...]
Ablehnung:
Der Führer der Linksallianz, Alexis Tsipras, verspricht den Griechen, das Land könne den Euro behalten, auch wenn es die Sparauflagen der Rettungspakete ablehne.
[...]
Neuverhandlung:
Entgegen den Umfragen könnten die Parteien, die hinter den Rettungspaketen stehen, die Neuwahlen gewinnen.
[...]
Reue:
Die griechischen Politiker stellen den Widerstand gegen den Rettungsplan ein und erfüllen die Auflagen.

20minuten.ch - 17. Mai 2012 08:00

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ECONOMIST: THE GREEK RUN

#152 von Oeconomicus , 17.05.2012 21:50

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Was das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro bedeutet

#153 von Oeconomicus , 18.05.2012 07:52

Was das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro bedeutet

Das Wall Street Journal gibt mögliche Antworten auf kritische Fragen, die auftreten würden, wenn Griechenland zum Ausscheiden aus dem Euro gezwungen würde.

Nachdem in Griechenland alle Versuche scheiterten, auf Basis des Wahlergebnisses vom 06 Mai 2012 eine reguläre Regierung zu bilden, wird nun eine Übergangsregierung das Land zu erneuten Parlamentswahlen im Juni 2012 führen. Parallel rückt damit die Möglichkeit eines mehr oder weniger freiwilligen Ausscheidens Griechenlands aus der Eurozone in greifbare Nähe, worauf sich Funktionäre und Politiker der Europäischen Union zwar inzwischen besser als vor zwei Jahren vorbereitet erklären, ohne jedoch die Auswirkungen eines solchen Austritts schlüssig absehen zu können.

In den Verträgen der Europäischen Union gibt es keinerlei rechtliche Regelung über den Austritt eines Landes aus der Eurozone, welche Tatsache die Sachverständigen in unbekannte Gewässer bringt, wenn sie erstmalig den Modus des Austritts und die eventuellen Auswirkungen des Ausscheidens eines Mitgliedstaats aus der Währungsgemeinschaft zu beurteilen aufgerufen sind. Mit diesem Umstand als gegeben versuchte das Wall Street einige mögliche Antworten auf kritische Fragen zu geben, welche auftreten würden, wenn Griechenland zum Ausscheiden aus dem Euro gezwungen würde:

Was wäre, wenn Griechenland aus dem Euro ausscheiden müsste?

Es sei angemerkt, dass nachstehender Text auf einer sekundären griechischen Quelle basiert, am Ende des Beitrags jedoch auch die primäre englischsprachige Quelle verlinkt ist.

Wie wird Griechenland aus dem Euro ausscheiden?
In einem Szenarium müsste eine griechische Regierung mit der übrigen Eurozone ein Datum für das Ausscheiden aus dem Euro und die Einführung der neuen Währung (sei sie Drachme genannt) vereinbaren. Sie würde sagen, dass ab diesem Datum alle Löhne, die Renten und die öffentlichen Verträge in Drachmen beglichen werden müssten. Die Bankguthaben würden in die neue Währung umgewandelt werden. Die Regierung würde höchstwahrscheinlich einen anfänglichen Kurs für die Umwandlung der inländischen Verträge von Euro in die neue Drachme beschließen und danach die Wechselkurse der neuen Drachme von dem Devisenmarkt gestalten lassen. Dies könnte zu ihrer abrupten Abwertung führen. Wenn die Griechen dieses Geschehen als wahrscheinlich erachten, besteht dann die Gefahr der Massenabhebungen von den Banken und der Kapitalflucht. Dies könnte als Reaktion die Verhängung von Kontrollen im Kapitalverkehr hervorrufen und ein reibungsloses Ausscheiden Griechenlands unwahrscheinlich machen.

Würde die Drachme sich jemals erholen können?
Zum Schluss würde sie auf einem Niveau angelangen, welches die griechischen Produkte und Dienstleistungen erneut international konkurrenzfähig macht. Was im weiteren Verlauf geschähe, würde davon abhängen, wie die politischen Entscheidungsträger, die Griechische Bank und die Griechen selbst auf die Abwertung reagieren werden, weil die Wettbewerbsvorteile der Abwertung leicht durch den Anstieg der Inflation annulliert werden könnten. Die beiden jüngsten Beispiele, Argentinien und Russland, sahen nach ihrem Bankrott ihre Währungen um 60% – 70% sinken. Die Vergleiche sind jedoch schwierig. Im Fall Griechenlands existiert nichts Gleichwertiges zu dem signifikanten Anstieg des Preises für Öl und Basisgüter nach 2001, der diesen beiden Ländern half, sich zu erholen.

Was würde die EZB tun?
Die EZB wäre höchstwahrscheinlich nicht mehr in der Lage, die Banken zu finanzieren und dabei als Sicherheit Anleihen des griechischen Staates zu erhalten. Dies würde bedeuten, dass die Gewährung von Liquidität an das griechische Finanzsystem aufhören würde. Fortan ohne verfügbare Euros würde die Regierung sich einer anderen Währung als Transaktionsmittel bedienen müssen.

Werden in Griechenland weiterhin Euros in Umlauf sein?
Fast sicher. Der Euro würde eine hohe Nachfrage als Wertspeichermittel haben, bis die Bevölkerung ein eindeutiges Bild des tatsächlichen Wertes der neuen Drachme hätte. Griechenland würde vielleicht auch wie Mauretanien beschließen, den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel beizubehalten. Die Banken würden jedoch nicht berechtigt sein, sich bei der EZB Euros zu leihen, und Griechenland könnte natürlich seinen wertvollen Sitz im Vorstand der EZB verlieren.

Was würde mit der Verschuldung geschehen?
Die Verschuldung würde weitgehend in zwei Kategorien fallen:
die Gelder, welche die Regierung Anleiheinhabern und ihren offiziellen Gläubigern schuldet, und jene Gelder, die sie dem Banksystem und der EZB schuldet. Da beide dieser Verschuldungstypen dem internationalen Recht unterliegen, müssten sie mittels Verhandlungen umstrukturiert werden.
Die inländische Verschuldung würde wahrscheinlich in neue Drachmen umgewandelt werden. [Anm.: Das muß so nicht sein, sofern Griechenland bei einzuberufenden Gläubiger-Konferenzen (Club de Paris, Club of London) den Staatsbankrott erklärt. Die Gläubiger müssten ihre Forderungen abschreiben!)

Wie viel würde der Austritt Griechenlands kosten?

Es ist sehr schwer, die Kosten des Ausscheidens eines Landes aus einer vernetzten Währungsunion zu veranschlagen.
Das Internationale Finanzinstitut (IIF), eine weltweit ungefähr 450 Finanzinstitute vertretende Organisation, brachte im Februar eine vertrauliche Mitteilung in Umlauf und schraubte die Kosten auf 1 Billion Euro hoch. Das IIF äußerte in einer zu jener Zeit an die Presse durchgesickerten internen Mitteilung, dass von dem Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro verschiedene Faktoren ernsthaft in Mitleidenschaft gezogenen werden würden, von der EZB bis hin zu privaten Finanzinstituten und anderen Ländern der Eurozone, die wegen der Übertragung der Krise auf die Märkte ihrer Anleihen höheren Finanzierungskosten begegnen würden. [Anm.: eine vermutlich annähernd korrekte Einschätzung).

Wie würden die griechischen Unternehmen beeinträchtigt werden?
Unfähig, sich zu finanzieren, und in einem großen Umfang der Unterbrechung des Flusses ihrer Zahlungen begegnend, würden die Unternehmen wahrscheinlich in einem großen Umfang mit “Schließungen” konfrontiert werden. Sobald die Wahrscheinlichkeit eines griechischen Austritts klar werden würde, gäbe es massenhaft Abhebungen bei den Banken des Landes und die Verweigerung weiterer Finanzierung an – private oder öffentliche – Träger über Instrumente und Verträge auf Basis der griechischen Gesetzgebung. Wie die Citigroup meint, würden die Inhaber bestehender Verträge in Euro auf Basis des griechischen Rechts deren Umwandlung in eine neue Drachme und der nachfolgenden Abwertung der Währung entgehen wollen.

Was würde mit den griechischen Banken geschehen?
Dies ist das Komplizierteste von Allem. Derzeit sind die Banken technisch insolvent, weil sie nach dem PSI schwere Verluste übernehmen mussten. Laut dem Rettungspaket sollen sie neues Kapital zu erhalten haben, das jedoch noch nicht gezahlt worden ist. Die Gläubiger haben inzwischen 35 Mrd. Euro für die sogenannte “Sicherheitsverstärkung” zurückgelegt, eine Art Schutzschirm, welcher der EZB vorzutäuschen gestattet, keine insolventen Banken zu finanzieren. Dies erlaubt den griechischen Banken, ihre Finanzierung durch die EZB in Euros aufrecht zu erhalten, Würde eine neue griechische Regierung aus der Währungsunion austreten, bevor die Rekapitalisierung der Banken abgeschlossen ist, könnten die Dinge dann sehr schlimm werden. Die EZB könnte schließlich auf unbezahlten Krediten und Anleihen in Höhe von bis zu 160 Mrd. Euro sitzen bleiben. [Anm.: zu Lasten er Eigentümer der EZB! Ausserdem wären die dann aktuellen Target-Zwo Forderungen der Deutsche Bundesbank gegen die Bank of Greece gefährdet).

Was würde mit Irland und Portugal geschehen?
Portugal und Irland erhalten – wie auch Griechenland – finanzielle Hilfe von Ländern der Eurozone und dem Internationalen Währungsfond.
Ein griechischer Austritt aus der Eurozone würde größeren Druck auf diese beiden Länder ausüben. Es wird erwartet, dass Portugal und Irland in irgendeiner Form neue finanzielle Hilfe erhalten. Guntram Wolff vom Brüsseler Think Tank “Bruegel” [Anm.: Das neue Betätigungsfeld von Jean-Claude Trichet) glaubt, dass der Markt auch im Fall, dass Griechenland den Euro verlässt, seine Aufmerksamkeit auf diese beiden verwundbaren Länder richten wird.

Griechenland Blog - 17. Mai 2012
(Quellen: Imerisia, Wall Street Journal)


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RE: Was das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro bedeutet

#154 von Oeconomicus , 18.05.2012 08:13

Staatsbankrott mit und ohne Euro-Austritt: Die griechischen Optionen und ihr Preis

Wenn ein Land zu hohe Schulden hat, dann kann es damit auf unterschiedliche Weise umgehen. Es kann seine Zentralbank dazu bringen, die Geldmenge zu erhöhen, sodass die Schulden sich in der Inflation auflösen. Es kann die Steuern erhöhen, um damit die Zinsen zu bedienen, und eine wirtschaftliche Depression in Kauf nehmen. Oder es kann Hilfe von außen bekommen. Im Fall Griechenlands war die erste Möglichkeit versperrt, da die Europäische Zentralbank auf die Preisstabilität verpflichtet ist. Hilfe von außen (etwa in Form von Eurobonds oder einem EU-Finanzausgleich) blieb aus:
Als die privaten Gläubiger der griechischen Regierung kein Geld mehr leihen wollten, gewährten die übrigen Euro-Mitgliedstaaten dem Land zwar Rettungskredite, aber eben nur Kredite, deren Zinsen das Land nun ebenfalls bedienen muss.
[...]
Nachverhandeln oder Staatsbankrott
[...]
Option 1: Bankrott ohne Euro-Austritt
[...]
Option 2: Bankrott mit Euro-Austritt
[...]
Ausfall transnationaler Kredite
[...]
Fazit
[...]
Quelle: foederalist - 17. Mai 2012

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RE: Was das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro bedeutet

#155 von Oeconomicus , 18.05.2012 19:45

Griechenland
Merkel schlägt Referendum über Euro-Verbleib vor


Die Griechen sollten nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel per Volksentscheid über den Verbleib in der Eurozone bestimmen. Das hat die Kanzlerin Staatspräsident Papoulias nahegelegt.

Handelsblatt - 18.05.2012, 19:21 Uhr, aktualisiert 19:37 Uhr - Kommentare


Man stelle sich vor, der Staats-Chef eines Eurolandes würde öffentlich Frau Merkel ein solches Referendum seitens der Deutschen empfehlen.

Vermutlich hätte die Dame unmittelbar nach Kenntnis dieses "wohlmeinenden" Ratschlag's weißen Schaum vorm Mund und würde sich in schrillsten Tönen die Einmischung in inner Angelegenheiten Deutschland's verbitten.



Verwirrung um angeblichen Merkel-Vorschlag an Griechenland
SPON


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Fitch: "Junk-Status" für fünf griechischen Banken

#156 von Oeconomicus , 18.05.2012 21:14

Fitch: "Junk-Status" für fünf griechischen Banken

National Bank of Greece
EFG Eurobank Ergasias
Alpha Bank
Piraeus Bank
Agricultural Bank of Greece


Quelle: Les Echos

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Euroaustritt: Wirtschaftsweiser warnt Griechenland

#157 von Oeconomicus , 19.05.2012 06:38

Euroaustritt
Wirtschaftsweiser warnt Griechenland


Der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz ist sich sicher: Griechenland käme "vom Regen in die Traufe" bei einem Euroaustritt. Dem Wahlvolk müsse aber klar sein, dass dies nur mit der Einhaltung der Reformen geht.

Handelsblatt - 19.05.2012, 03:01 Uhr - Kommentare

Im fortunanetz-Archiv finden sich weitere hübsche Analysen von dem Präsidenten des Mannheimer ZEW.


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Prof.Varoufakis: Nach dem "Grexit" kommt der "Gerxit"

#158 von Oeconomicus , 19.05.2012 10:34

Prof. Varoufakis: Nach dem "Grexit" kommt der "Gerxit"

Assorted questions on Greece and Europe by Chinese and Swedish journalists – with brief answers

During the last two days, I was asked several questions by a Chinese and a Swedish press agency over email. Below I list the questions and my answers to them, hoping they might be useful.It seems to be obvious that Greeks are using the elections to reflect their frustrations on the Euro Zone’s fiscal contract. What might be the likely scenario after the second round election in early June?

It is not just frustration. It is more like depression. Depression caused by hopelessness. You see, when the Bailout-Austerity package was passed in May 2010, even though most Greeks did not like it, they wanted to believe that it would work like bitter medicine: that it would cure the country from its disease and, even though it was painful and bitter, it would in bring long term benefits. Tragically, that was not the case. Rather than bitter medicine, it proved to be poison. In the last elections they just voted again poison. It is that simple. This means that in the next election, that will most likely follow the inconclusive last one, they will vote in a similar way. If so, Greece and Northern Europe are set for a collision, a clash the result of which is, at the moment, utterly unclear.

19 May - Blog - Prof. Yanis Varoufakis

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Sollte Griechenland geopfert werden?

#159 von Oeconomicus , 20.05.2012 16:36

Euro-Schuldenkrise
Sollte Griechenland geopfert werden?


In Griechenland begann die Krise, am Südostrand Europas zeichnet sich nun ab, wie es weitergeht: Verlassen die Griechen die Euro-Gruppe, würde das die Disziplin stärken - und zugleich große Risiken bergen.

Handelsblatt - 20.05.2012, 13:01 Uhr - Kommentare


redaktioneller HInweis: dieser Eintrag findet sich auch in der Rubrik "EU Politik"

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RE: Sollte Griechenland geopfert werden?

#160 von Oeconomicus , 21.05.2012 07:53

Austritt Griechenlands
Die Euro-Zone bereitet sich auf den Ernstfall vor


Man kann Griechenland nicht einfach aus der Euro-Zone herauswerfen. Die Entscheidung dafür liegt allein bei dem Krisenstaat. Mit kräftiger Unterstützung könnte der Austritt zwar funktionieren. Doch die Risiken sind hoch.

Handelsblatt - 21.05.2012, 06:56 Uhr - Kommentare

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RE: Sollte Griechenland geopfert werden?

#161 von Oeconomicus , 22.05.2012 08:31

Griechenland
Deutsche Bank schlägt „Geuro“ als Zweitwährung vor

Der Vorschlag des Deutsche Bank-Chefvolkswirts Thomas Mayer hat es in sich:
Griechenland soll eine Parallelwährung zum Euro aufbauen. Damit könnten die Griechen im Euro bleiben und ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

Handelsblatt - 21.05.2012, 21:44 Uhr, aktualisiert 06:24 Uhr - Kommentare


JAWOLL! Diese Schuldschein-Nummer hat sich bewährt, besonders im ehemals Terminator-geführten Kalifornien. Ebenso wie die Lieferanten und Dienstleister dieses US-Bundeslandes lechzten die Menschen geradezu nach diesen Schuldscheinen.

redaktionelle Anmerkung: diesen Beitrag wurde auch in der Kategorie "Quo vadis Euro ?" eingestellt.


Nachtrag


Neue Griechen-Währung
Der teure Trick mit dem Geuro


Regierungen und EZB feilen an Notfallplänen für einen Euro-Austritt Griechenlands. Eine Option wäre die Einführung einer Zweitwährung. Sie könnte den Schaden eines Austritts begrenzen - hätte aber einen hohen Preis.

Handelsblatt - 31.05.2012, 13:56 Uhr - Kommentare


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RE: Sollte Griechenland geopfert werden?

#162 von Oeconomicus , 22.05.2012 10:48

EU-Kommissar Hahn
„Den Euro gibt es nicht zum Nulltarif“

Johannes Hahn, in der EU für die Regionalförderung verantwortlich, gibt Griechenland nicht verloren. Aber der Einfluss der EU sei begrenzt. Daher müssten Athens Politiker den Wählern klar machen, was auf dem Spiel steht.

Handelsblatt - 22.05.2012, 11:57 Uhr - Kommentare



Ein weiterer "Schnurgel", der meint, dem griechischen Volk sagen zu müssen, wie sie ihre eigene Zukunft zu gestalten haben!


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RE: Sollte Griechenland geopfert werden?

#163 von Oeconomicus , 22.05.2012 19:20

Griechische Linke droht mit Euro-Katastrophe

In Europa braut sich etwas zusammen. Die griechischen Linken suchen in der Krise den Schulterschluss zu den EU-Genossen.
In Berlin gab ihr Wortführer eine Kostprobe auf das, was den Euro-Rettern noch blühen könnte.

Handelsblatt - 22.05.2012, 18:00 Uhr - Kommentare


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Wer hat Schuld an Griechenlands Not?

#164 von Oeconomicus , 23.05.2012 00:44

Gastkommentar
Wer hat Schuld an Griechenlands Not?


Früher oder später wird sie kommen: Die Diskussion darüber, wer die Schuld trägt an der griechischen Tragödie. Vier Verdächtige kristallisieren sich heraus. Leider werden sie wohl alle zu leicht davonkommen.

Handelsblatt - 22.05.2012, 20:26 Uhr - Kommentar

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Banken erhalten 18 Milliarden zur Rekapitalisierung

#165 von Oeconomicus , 23.05.2012 00:48

Banken erhalten 18 Milliarden zur Rekapitalisierung

Die größten Banken Griechenlands sollen mit 18 Milliarden Euro rekapitalisiert werden. Das ist die Voraussetzung dafür, dass die Banken wieder an den Standardoperationen der EZB teilnehmen können.

Handelsblatt - 22.05.2012, 22:25 Uhr - Kommentare


Die vier großen Institute National Bank of Greece, Alpha Bank, EFG Eurobank Ergasias und die Piraeus Bank 18 Milliarden Euro, um ihre Kapitalbasis aufzufrischen. Hochrangige Bankenvertreter hatten Dow Jones Newswires am Dienstag bestätigt, dass die Summe am Freitag überwiesen werden soll.


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Quo vadis Euro ?

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