Austritt Griechenlands aus dem Euro

#1 von haenschen , 31.01.2012 00:37

Meistens wird ja behauptet, dass Griechenland nicht aus dem Euro austreten könne, bzw. dass alles getan wird, dies zu verhindern. Hätte denn ein Austritt für Euroland und die Griechen nur Nachteile, oder finden sich auch Vorteile auf irgend einer Seite? Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Gruß

Hänschen

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RE: Austritt Griechenlands aus dem Euro

#2 von Oeconomicus , 31.01.2012 16:24

Hallo Hänschen,

vielen Dank für die auf den ersten Blick recht einfach erscheinende Frage, die bei näherer Betrachtung enorme Tücken aufzeigt.

Das Thema ist enorm spannend, da bei dem Versuch, objektive Antworten zu finden, zunächst auf die unterschiedlichen Sichtweisen der Beteiligten einzugehen sein wird.

Versuchen wir erst einmal zu ermitteln, wer die Parteien überhaupt sind:

1. die hellenische Republik Griechenland, vertreten durch das Parlament und die politische Führung
2. die Mehrheit der griechischen Bürger (in abhängiger Beschäftigung, Rentner, Studenten, Arbeitslose, Selbständige und mittelständische Betriebe)
3. eine Minderheit griechischer Bürger (vermögende Menschen, die Vorkehrungen gegen die persönlichen Auswirkungen eines drohenden Staatsbankrotts getroffen haben und/oder zur Gruppe der Steuerhinterzieher gehören)
4. der Internationale Währungsfonds
5. die Europäische Zentralbank
6. die EU-Kommission
7. der Europäische Rat
8. Länder mit signifikanten Handelfinanz-Überschüssen, wie Deutschland, Österreich, Niederlande, Finnland.
9. Verbraucher und Steuerzahler dieser Überschuss-Länder
10. die Deutsche Bundesbank (Stichwort: Target Zwo Forderungen)
11. EURO-Staaten (EU17) ohne Handelsbilanz-Überschüsse
12. EU-Mitgliedstaaten, mit eigener Währungshoheit
13. die Gläubiger (Halter von griechischen Staatsanleihen) des Landes (Banken, Versicherungen, Hedge-Fonds, Pensionskassen, Institutionelle und sonstige Anleger, etc.)
14. andere inländische Gläubiger (z.B. griechische Unternehmen und Privatpersonen, die Steuererstattungsansprüche haben; krankenversicherte Personen, die medizinische Leistungen vorfinanzieren müssen, weil die staatlichen Krankenkassen ihren Verpflichtungen nicht nachkommen)
15. weitere Gläubiger (hauptsächlich ausländische Unternehmen, die an öffentliche Träger oder den Staat Lieferungen vorgenommen haben, bislang (oft seit mehreren Jahren) aber nicht bezahlt wurden.
16. Finanz-Konglomerate, die als Kreditausfall-Versicherer hohe Positionen an Credit Default Swaps halten.
17. die Finanzmärkte im allgemeinen
18. die US-Administration (vertreten durch US-Regierung und Federal Reserve Systems)
19. China (als denkbarer Investor)
20. Russland (Gasleitungsinteressen)
21. internationale Erdöl- und Gasexplorations-Interessen

… to be continued

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Hungernde Schüler in Griechenland

#3 von Oeconomicus , 01.02.2012 08:51

In Griechenland sollen Schüler während des Unterrichts vor Hunger in Ohnmacht gefallen sein, berichteten Medien. Alles “populistische Propaganda”, sagte die Regierung zunächst. Jetzt handelt sie doch und verteilt kostenlose Lebensmittel-Coupons an arme Familien.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,812500,00.html

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Fundstück bei economicoutlook

#4 von Oeconomicus , 01.02.2012 08:57

Bill Mitchell (Research Professor in Economics and Director of the Centre of Full Employment and Equity (CofFEE), at the University of Newcastle, NSW Australia) fasst nochmal die Ereignisse der letzten Wochen zusammen.
Hier seine Bewertung mit der headline "Greece to leave the Eurozone and become a German colony" in seinem Blog
http://bilbo.economicoutlook.net/blog/?p=17980


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zuletzt bearbeitet 01.02.2012 | Top

Benzin Schwarzmarkt boomt und Papademos schäumt

#5 von Oeconomicus , 02.02.2012 09:40

Der Schwarzmarkt für Treibstoffe entwickelt sich in Griechenland exzessiv. Den Fiskus kostet das pro Jahr rund zwei Milliarden Euro. Das System ist einfach: Treibstoff wird als Export deklariert, kommt aber in den Zielländern nie an.

http://www.deutsche-mittelstands-nachric.../2012/02/37377/

Anmerkung:
Steigt der Druck im Kessel gerechter demokratischer Prozesse, wird man Wege suchen, den "Drückern" eine lange Nase zu machen. Sofern also dieser Schwarzmarkt keine mafiösen Strukturen aufweist, könnte man die Entwicklung durchaus als Notwehr-Maßnahme bewerten.

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RE: Austritt Griechenlands aus dem Euro

#6 von haenschen , 02.02.2012 11:15

Hallo Oeconomicus,

mir ist schon klar, dass ein Austritt Griechenlands aus dem Euro zumindest die gesamte EU und ihre Institutionen betrifft und damit auch Auswirkungen global haben kann oder wird. Meine Frage war ja auch so zu verstehen, dass hier in Deutschland der Verbleib Griechenlands im Euro bisher zumindest sozusagen als „alternativlos“ hingestellt wird, so als wäre der Verbleib das Elysium für alle, aber der Austritt sozusagen Dantes Inferno, in dem wir alle brennen werden, wenn Griechenland den Euro aufgibt.

Nun ist ja bei solchen Extremszenarien Vorsicht geboten, wenn da mit dem Höllenfeuer gedroht wird und alles alternativlos ist. Sagen wir es mal so: Wenn Griechenland seine Drachme 2.0 wieder hat, wird vermutlich einerseits der Import von Waren teurer sodass es sich für griechische Unternehmer wieder lohnt, für den Binnenmarkt zu produzieren. Hingegen dürfte der Export von griechischen Waren ebenfalls wieder lohnen, weil die dann billiger würden. Das alles wäre doch insgesamt für den Binnenmarkt Griechenland ein Segen, oder sehe ich das falsch?

Für Deutschland als Hauptzahler im Euroland sehe ich schon mal, dass die Zahlungsverpflichtungen geringer würden. Man bräuchte sozusagen „weniger Transferunion“ (braucht man aber dennoch, weil es gibt noch mehr „Griechenländer“ in der EU). Das wiederum könnte die Belastung im Staatshaushalt etwas (aber nicht signifikant) lindern und ansonsten ändert sich für D-Land erst mal nichts, oder? Ich grübele schon eine ganze Weile daran herum, weshalb es MIR schlechter gehen soll, wenn ich griechische Oliven billiger einkaufen kann und weniger in den EFSF zahlen muss. Oder lebe ich da auf dem Mond?

Also wir können alle die angeführten Punkte gerne mal behandeln. Fände ich spannend. Aber die wichtigsten Punkte wären mir:


1. die hellenische Republik Griechenland, vertreten durch das Parlament und die politische Führung
2. die Mehrheit der griechischen Bürger (in abhängiger Beschäftigung, Rentner, Studenten, Arbeitslose, Selbständige und mittelständische Betriebe)
3. eine Minderheit griechischer Bürger (vermögende Menschen, die Vorkehrungen gegen die persönlichen Auswirkungen eines drohenden Staatsbankrotts getroffen haben und/oder zur Gruppe der Steuerhinterzieher gehören)
10. die Deutsche Bundesbank (Stichwort: Target Zwo Forderungen)
13. die Gläubiger (Halter von griechischen Staatsanleihen) des Landes (Banken, Versicherungen, Hedge-Fonds, Pensionskassen, Institutionelle und sonstige Anleger, etc.)

So, wie gesagt, der deutsche Bürger kann ja in die Betrachtung mit aufgenommen werden. Als sozusagen theoretischer Souverän spielt er doch eine wichtige Rolle, finde ich, denn ihn trifft es dann ja.

Viele Grüße

hänschen

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Griechenland updates

#7 von Oeconomicus , 02.02.2012 20:56

John Taylor's Open Letter To Greece: "Get Out Greece! Get Out Right Now!"

http://www.zerohedge.com/news/john-taylo...t-out-right-now

Na hoffentlich wird die Nachricht gehört und im Sinne der Menschen endlich umgesetzt

*

In ungewohnt scharfen Worten kritisiert der griechisch-orthodoxe Erzbischof Hieronymos die von EU und IWF geforderten Sparauflagen für Griechenland:
Die Troika verabreiche Griechenland eine tödliche Medizin, die zu Unruhe führen wird und verantwortlich für die steigenden Selbstmorde ist.

http://www.deutsche-mittelstands-nachric.../2012/02/37425/

dazu nochmal die Vereidigungszeremoni von Papademos:

http://www.youtube.com/watch?feature=pla...d&v=6OGoFmGZBkc


Die griechische Zeitung Ekathimerini mit dem Initial-Artikel:

http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_art.../02/2012_425691

und Gaby's Kommentare aus Thessaloniki

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=247116

Zitat:
"Der Klerus ist hier so tief verstrickt in die Mauscheleien, Betrügereien, Machenschaften der griechischen (Geld-)Elite, da muss man seitens der Schwarzröcke dann vielleicht doch Muffensausen kriegen, wenn seitens der EU nun solche Vorschläge kommen wie ein Oberkontrolleur."



*

n-tv mit der Meldung "Athen verordnet sich eigenen Sparkommissar"

Im Kampf gegen die Staatspleite scheint sich Griechenland zur Einführung eines Sparkommissars durchzuringen. Anders als von Berlin vorgeschlagen soll der Beamte aber aus den eigenen Reihen kommen.

http://www.n24.de/news/newsitem_7642000.html

*

the latest:

Gewerkschaften UND Arbeitgeber lehnen Forderungen der Troika nach Lohnsenkungen ab

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=247148

*

Wir bleiben am Ball und versuchen halten Sie und Euch aktuell weiter zu informieren


beste Grüsse und schönen Abend
Ihr Oeconomicus

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Troika findet weiteres 15 Milliarden Loch

#8 von Oeconomicus , 02.02.2012 22:48

Selbst wenn ein Schuldenschnitt erreicht wird und Griechenland das zweite Rettungspaket erhält, fehlen dem Land 15 Milliarden Euro.
Das haben die internationalen Inspektoren des "Trio's Infernale" festgestellt.

http://www.deutsche-mittelstands-nachric.../2012/02/37404/

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Ackermann: Gläubiger verzichten auf «etwa 70 Prozent plus X

#9 von Oeconomicus , 02.02.2012 23:33

Ein Silberstreif an Athens Horizont: Die EZB will weitere 15 Milliarden Euro zur Rettung Athens beisteuern.
Offenbar sind auch die Gläubiger zu grosszügigen Verzichten bereit. Nicht alle sind begeistert.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/euro.../story/18441844

Schaumermal (!)

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Platzen die Verhandlungen mit der Troika?

#10 von Oeconomicus , 03.02.2012 10:14

Papandreou fordert für weitere Finanzspritzen - Bankanteile für den Staat

Besten Dank an Gaby für diese aktuelle Bestandsaufnahme

http://www.simablog.eu/2012/02/03/bringt...%BCr-den-staat/

Den griechischen Ex-Premier Papandreou hat nach dessen Rücktritt eigentlich niemand mehr so recht auf dem Schirm. Zu Unrecht, wie sich gestern wieder zeigte. Immerhin ist er ja noch Vorsitzender der größten Parlamentspartei PASOK. Und in dieser Eigenschaft hat er gestern vor der Fraktion eine Rede gehalten, die es in sich hat.

Seine Forderung: Wenn die griechischen Banken aus dem zweiten Rettungspaket wirklich noch mal 30 Milliarden bekommen sollen (das ist so im Gespräch), dann sollen diese gestützten Banken dafür auch Anteile an den griechischen Staat abgeben - bis hin zur Komplettverstaatlichung. "Das sind wir dem Volk schuldig", sagte Papandreou wörtlich.

Die Troika hat eine solche (Teil-)Verstaatlichung bislang immer vehement abgelehnt, wann immer die Diskussion auch nur zart darauf kam. Die Verhandlungsführer der Troika dürften schäumen - denn Papandreous Schachzug war clever. Er hat einen wahrhaft schwergewichtigen, prominente Befürworter seiner Forderungen: Finanzminister und stellvertretenden Premierminister Venizelos.

Die Tageszeitung "Protothema" zitiert ihn mit den Worten: "Die Regierung befindet sich in harten Verhandlungen mit der Troika darüber, welche Methode man bei der Rekapitalisierung der Banken anwendet." Er bevorzuge ebenfalls die Übertragung von Bankanteilen an den griechischen Staat, "so, wie es der Präsident der PASOK schon sagte", unterstrich Venizelos. Die Verhandlungen mit der Troika über diesen Punkt sollen am Sonntag stattfinden. Beobachter gehen davon aus, dass diese neue Forderung die gesamten Verhandlungen zum Scheitern verurteilen könnte.

Ob Venizelos das wirklich so wichtig findet oder ob er Papandreou aus rein politischer Not bei Seite springen musste, mag dabei offen bleiben. Denn: Demnächst stehen bei der PASOK Wahlen an, Venizelos will Papandreou beerben. Mit einer so prominenten Forderung wie der (Teil-)Verstaatlichung von Banken im Gegenzug für Finanzhilfen, die die durchaus eher linke Parteiseele geradezu laben muss, hat er sich weit nach vorne katapultiert.

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wer zuviel "wulfft" übersieht andere politische Trends

#11 von Oeconomicus , 03.02.2012 11:13

jedenfalls gewinnt man zunehmend diesen Eindruck, wenn man (noch) der Berichterstattung des deutschen Mainstreams folgt.

Letzte Woche traf sich der griechische Oppositionsführer Samaras (Neo Demokratia) im Kreml mit Herrn Putin, um auszuloten, wie die griechisch-russische Freundschaft intensiviert werden könnte.
Samaras dürfte bei einem Scheitern der Regierung Papademos aus der Goldman-Sachs-Riege bei dann denkbaren Neuwahlen gute Aussichten auf einen Wahlsieg haben, um dann einige mit Putin ausgelotete gemeinsame Schnittmengen umsetzen zu können.

Einige Details der Gespräche finden sich in den nachfolgenden Beiträgen:

http://english.capital.gr/News.asp?id=1392853

http://www.griechenland.net/news_details.php?siteid=12550

Wir dürfen davon ausgehen, dass solche "Extratouren" weder in Brüssel noch auf der Achse Berlin-Paris vernehmbaren Applaus verursacht hat.

Ich jedenfalls bin gespannt, ob und wie Gandhi's Erkenntnis "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du!" bei dem Dissens EU/Samaras eine Rolle spielen wird.

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RE: wer zuviel "wulfft" übersieht andere politische Trends

#12 von haenschen , 03.02.2012 11:35

Das Thema Wulff ist ohnehin eher "leidig". Genau betrachtet lösten sich bisher die Vorwürfe wegen "Vorteilsnahme im Amt" allesamt in Luft auf. Aber nun sind es ehemalige Untergebene, die "angeblich was getan haben", und da soll Herr Wulff nun auch noch dran beteiligt gewesen sein. Am Ende stellt sich heraus: Einer der Bewohner in der Straße in Wulffs Wohnort ist ein Stadtbekannter "Kinderschänder" und Oh Gott: Herr Wulff hat ihn täglich gegrüßt!!!

meint

Hänschen

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RE: Austritt Griechenlands aus dem Euro

#13 von haenschen , 03.02.2012 11:38

ich vermisse da im Moment den Dialog :(

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RE: Austritt Griechenlands aus dem Euro

#14 von Oeconomicus , 03.02.2012 12:01

hallo Haenschen

ich bitte um Verständnis dafür, dass es die Komplexität dieses Themas nicht zulässt, Antworten quasi aus der Hüfte geschossen zu präsentieren.
Da hilft auch der freundliche Hinweis, eine Betrachtung auf wenige Punkte zu beschränken, recht wenig.
Leider sind die DInge sehr eng miteinander verwoben, jede Aktion aus dem Kreis der Beteiligten löst Gegenreaktionen aus, wie aus der laufenden Berichterstattung zumindest ansatzweise erkennbar ist.
Ich werde mal am Wochenende versuchen, einige losen Enden argumentativ miteinander zu verknüpfen.
Besten Dank für Deine Geduld.

Oeconomicus

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Griechenland: Kahlschlag in Wäldern

#15 von Oeconomicus , 05.02.2012 07:19

Zum Stopfen der riesigen Haushaltslöcher hat die griechische Regierung u.a. die Mineralölsteuer erhöht. Viele Griechen können und wollen sich aufgrund von Arbeitslosigkeit und generell steigenden Abgaben den teuren Brennstoff jetzt nicht mehr leisten. Die Folge: immer mehr Wälder werden illegal abgeholzt

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a...lag-in-waeldern

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Quo vadis Euro ?

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