Die wahre Bombe liegt in Spanien

#31 von Oeconomicus , 24.03.2012 16:23

Alles blickt nach Griechenland. Die «freiwillige» Umschuldung, die dem griechischen Staat am letzten Wochenende gelungen ist, hat die Wirtschafts-Schlagzeilen dominiert. (Der Deal war für die Bondholder etwa so freiwillig wie ein Geständnis in der Inquisition, aber das ist ein anderes Thema.) Doch nüchtern betrachtet ist es irrelevant, was in Athen genau ausgehandelt wurde. Sicher ist: Gelöst sind die Probleme des Landes nicht, und Griechenland wird in nicht allzu ferner Zukunft ein weiteres, drittes Rettungspaket benötigen.

Nein, die wahre Prüfung für die Europäische Währungsunion wird nicht in Athen stattfinden, sondern 2400 Kilometer weiter westlich: in Spanien. Das ist das Land, das uns die nächsten Jahre in Atem halten wird.
[...]
Ach ja, fast hätten wirs vergessen. Sie erinnern sich: Zu Beginn dieses (zugegebenermassen mittlerweile recht langen) Textes haben wir erwähnt, dass ein Grossteil der spanischen Schulden in der Hand ausländischer Gläubiger liegt. Für diese Gläubiger dürften die kommenden Jahre unschön werden. Dank den Zahlen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich wissen wir auch grob, wo diese Gläubiger sitzen:
51 Milliarden Dollar an spanischen Schulden liegen demnach in Grossbritannien, 187 Milliarden in den USA, 224 Milliarden in Frankreich und 244 Milliarden Dollar in – surprise, surprise! – Deutschland.
Ob Frau Merkel sich dessen bewusst ist?

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindth...egt-in-spanien/

Dem ist aus meiner Sicht NICHTs hinzuzufügen (!)

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Die Euro-Krise wird in Spanien entschieden

#32 von Oeconomicus , 29.03.2012 07:23

Die Euro-Krise wird in Spanien entschieden

Griechenland? Vergesst Griechenland! Die wahren Probleme der Euro-Zone liegen in Spanien. Hier treibt der von Brüssel verordnete Sparkurs ein ganzes Land in die ökonomische Depression - auch die jüngste Rettungsschirm-Aufstockung wird dann nicht reichen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...,824215,00.html

Schwache Kolumne, die im wesentlichen doch nur das Mantra der geliebten Vorsitzenden nachbetet!

Was jetzt folgt, könnte man als "Hoffnungsläufe" bezeichnen ... gutes wird schlechtem Geld hinterhergeworfen in der Annahme, dass damit alles wieder gut wird!
Die Hoffnung stirbt immer zuletzt, das sollten sich die Euro-Protagonisten ganz deutlich sichtbar hinter die Ohren schreiben!

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Spaniens Regierung beschließt drastische Sparmaßnahmen

#33 von Oeconomicus , 30.03.2012 19:38

Spaniens Regierung will 27 Milliarden Euro sparen, um das Haushaltsdefizit zu senken. Der Finanzminister spricht vom härtesten Sparprogramm seit 30 Jahren.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-03/sp...komplettansicht

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Millionen beteiligen sich an Generalstreik in Spanien

#34 von Oeconomicus , 31.03.2012 19:38

Millionen Menschen beteiligten sich am gestrigen Generalstreik in Spanien gegen neue Arbeitsmarktreformen der rechten Volkspartei.

Die zwei größten Gewerkschaftsverbände, die Union General de Trabajadores (UGT, Allgemeine Arbeiterunion), die mit der Sozialistischen Partei (PSOE) verbündet ist, und die Comisiones Obreras (CC.OO, Arbeiterkommissionen), die mit der Kommunistischen Partei (PCE) verbündet ist, schätzten, dass sich 77-80 Prozent aller Beschäftigten am Streik beteiligten. Viele andere – Arbeitslose, Schüler, Hausfrauen und Studenten – nutzten sie als Anlass, gegen Kürzungen und Sparmaßnahmen zu protestieren.

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Gleitflug zwischen Aufstand und Schuldendienst

#35 von Oeconomicus , 04.04.2012 06:57

Europa bibbert mit Spanien – Gleitflug zwischen Aufstand und Schuldendienst

Spaniens Schuldenstand als Prozentsatz des BIP wird im laufenden Fiskaljahr auf den höchsten Stand seit 1990 klettern. Die wichtigsten Gründe: Steigende Zinsen, Rezession, Kosten des Rettungsfonds für die Banken sowie Hilfen an die Regionen für den Schulden-dienst. Die Konjunktur leidet ohnehin unter drakonischen öffentlichen Sparmaßnahmen, enormer Arbeitslosigkeit und schwachen Banken.

Das Verhältnis von Schulden zu BIP wird im laufenden Finanzjahr einen riesen Satz machen, von 68,5% auf 79,8%. Das geht aus der Budgetvorlage am Dienstag hervor. Der Haushalt sieht weitere 27 Mrd. Euro Einsparungen vor, in Addition zu KOstensenkungen, die Premier Mariano Rajoy in einer ersten Runde von Austerität verordnete.

Bei einem Generalstreik am vergangenen Donnerstag wurde deutlich, dass die Geduld der Bevölkerung sich dem Ende neigt. Zwischen einem drohenden Aufstand und ungeduldigen Investoren (Banken) will die Regierung in Madrid eine schwierige Gratwanderung meistern.

Die Renditen auf Spanienanleihen steigen jetzt wieder. Spanien muss sein Budgetdefizit im laufenden Jahr auf 5,3% des BIP senken, im kommenden Jahr dann auf das EU-Limit von 3%. Im vergangenen Jahr hatte das Etatloch 8,5% betragen.



Danke, lieber Markus!
by markusgaertner on 04/04/2012

In einem Policy Paper kommt Raoul Ruparel von OpenEurope zu der Auffassung, Spanien müsse mehr als seine Hausaufgaben machen und sich ernsthaft und nachhaltig um die Bereinigung des Immobilienmarktes und die Haushaltsdisziplinierung der Regionen kümmern.
Leichter gesagt als getan!


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Widerstand gegen das Sparen:

#36 von Oeconomicus , 06.04.2012 09:03

Widerstand gegen das Sparen: Regionen wollen gegen Madrid vor Gericht ziehen

Der Haushaltsentwurf der spanischen Regierung stößt immer stärker auf Kritik aus verschiedenen Regionen. Diese wollen entweder die Steuer-Amnestie nicht mittragen oder teilweise sogar vor Gericht ziehen.

Deutsche Mittelstands Nachrichten | Veröffentlicht: 05.04.12, 16:08

dazu eine kritische Bestandsaufnahme bei "uhupardo"

Auszug:
[...]
grober Überblick über den Schrecken für die Bevölkerung
Eingespart werden insgesamt 27,3 Milliarden Euro. Das ist ein ungeheurer Betrag – und immer noch etwas weniger als Spanien 2012 für Schuldenbedienung aufbringen muss (28,876 Milliarden). Die Streichliste beinhaltet fast alle Bereiche, auch wenn es drei nennenswerte Ausnahmen gibt: Innere Sicherheit und Justiz müssen kaum Kürzungen hinnehmen – Rajoy weiss, was ihm ins Haus steht – und das Konzept Sport aus der Kategorie “panem et circensis” erhält sogar 13,6 Prozent mehr Mittel als im vergangenen Haushalt.

Dagegen werden andere Bereiche praktisch temporär abgeschafft. Man kann das nicht als “Kürzungen” bezeichnen, weil die einzelnen Posten nicht nur keine neuen Projekte zulassen sondern auch nicht mehr halbwegs dazu geeignet sind, die bisherige Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Das gilt für Stipendien (-166 Mio. Euro) ebenso wie für den Erziehungs- und Bildungshaushalt: -623 Mio., also -21,9 Prozent. Vergangene Woche hatte die Rajoy-Regierung noch versichert, die Stipendien würden nicht angetastet. Wissenschaft und Forschung haben sich auch erledigt, um “die Märkte zu beruhigen”: -627 Mio. oder -34 Prozent.

Im Kampf gegen häusliche Gewalt gibt es 21,6% weniger Geld, für die spanischen Filmemacher fällt mehr als jeder dritte Euro weg. Das Ministerium für Agrar, Lebensmittel und Umwelt – eine an sich schon etwas kuriose Konstellation – kann auch ein Drittel seines Etats abschreiben.
Apropos kurios: Wenn man bei knapp fünf Millionen Arbeitslosen im Haushalt für Arbeitsförderungsmassnahmen satte 1,5 Milliarden streicht, bedarf das vermutlich näherer Erklärung oder folgt einer schwer nachvollziehbaren Logik
.


Bestandsaufnahme bei "uhupardo"


Die Rotstift-Details
Proyecto de Presupuestos Generales del Estado 2012

**

Spaniens Todesspirale und die Heuchelei der Eurorettung

Jeder, der denkt, dass die Schuldenkrise in der Eurozone ausgestanden ist, sollte mal einen Blick auf die Geschehnisse in Spanien werfen. 2011 hatte Italien die unrühmliche Rolle, die größte Gefahr für den Euro darzustellen. 2012 wird Spanien die Schlagzeilen beherrschen, wie kein anderes Land.
[...]
Spaniens Unfähigkeit, seine Währung abzuwerten oder Kontrolle über seine eigene Geldpolitik auszuübebn, wird dem Land eine echte Reduktion der Löhne und Kosten aufbürden, um die Wettbewerbsfähigkeit wieder zu erlangen.
[...]
Aber auch wenn Spanien nie ein Problem mit seiner Zahlungsfähigkeit haben wird, ist doch das Schicksal des Landes ein Armutszeugnis für Europas Experiment mit einer gemeinsamen Währung. Die dramatischen wirtschaftlichen Folgen der Währungsunion sind jetzt nach nur gerade mal 10 Jahren deutlich erkennbar. Und noch immer vertreten viele gutgläubige Europäer eisern die Meinung, dass es beim Euro doch gar nicht um die Wirtschaft gehe, sondern dass dieses Experiment vielmehr "Frieden und Demokratie" in Europa vermitteln soll.

Die Antwort darauf ist schockierend einfach: Der Euro versagt doppelt! Einerseits hat es die Währungsunion nicht geschafft, die wirtschaftliche Schlagkraft Europas zu stärken, so dass wir etwa mit den USA oder den aufstrebenden Schwellenländern konkurrieren könnnten, wir hinken nur müde hinterher und müssen die Chinesen um Geld anbetteln.

Und wo ist die angebliche Vermittlung von Frieden und Demokratie in Europa? Was wir heute erleben müssen ist ein zunehmend undemokratisches Europa. Um seine Gemeinschaftswährung zu erhalten, werden irrationale Schritte durch anmaßende Nachbarn verlangt. Gewählte Regierungen werden abgesetzt und durch nicht gewählte Technokraten ersetzt.

Das ist eine Art von "Frieden und Demokratie" auf die wir gerne verzichten können.

meint
Roger | April 5, 2012 3:48 PM CEST


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Spanien kündigt neue Einsparungen in Milliardenhöhe an

#37 von Oeconomicus , 10.04.2012 14:38

Spanien kündigt neue Einsparungen in Milliardenhöhe an

Spanien stellt seine Entschlossenheit zu sparen erneut unter Beweis: Nach einem drastischen Sparprogramm will das Land nun das Bildungs- und Gesundheitssystem umkrempeln.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-04/sp...art=41#comments

Im Kommentarbereich habe ich mal meine 2 cent in den Ring geworfen

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Trotz Sparkurses: Spanien droht der Schuldenkollaps

#38 von Oeconomicus , 11.04.2012 14:41

Trotz Sparkurses: Spanien droht der Schuldenkollaps

Die spanische Regierung will weitere zehn Milliarden Euro einsparen. Indes lässt sich das Defizit kaum unter Kontrolle bringen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.04.2012)


**

Spanien rückt in den Mittelpunkt der Krise

Regierung in Madrid kann mit neuen Spar-Plänen Anleger nicht beruhigen.

Wiener Zeitung


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Spain: The Ultimate Doomsday Presentation

Since we have grown tired of variations on the theme of "The Pain in ...." (having been guilty of encouraging it ourselves), we will spare readers this triteness, and instead summarize the attached must read slidedeck from Carmel Asset Management as the ultimate Spanish doomsday presentation. Naive and/or idealistic Spanish readers are advised to resume sticking their heads in the sand, and to stay as far away as possible from the attached 54 pages, which prove without any doubt why not only was Greece the appetizer (have your UK law:non-UK Law divergence trade on yet?) but why things in Europe are about to get far, far worse, as the Hurricane shifts to its next preferred location, somewhere above and just south of the Pyrenees.

In summary, here are Carmel's five reasons why Spain's problems are worse than the market anticipates:

1. Spain’s national debt is 50% greater than the headline numbers
Spain’s debt-to-GDP balloons from 60% to 90% of GDP with regional and other debts

2. Spain’s housing prices will fall by an additional 35%
Spain built one house for every additional person added to the population during the past two decades; the fall will decrease GDP by ~2% each of the next two years

3. Spain has “zombie” banks with massive loans to developers and to homeowners
Banks have not begun to realize losses and are vastly undercapitalized

4. Spain’s economy has not stabilized and will continue to deteriorate
Spain has the highest unemployment in the developed world, one of the highest overall debt loads, and the most uncompetitive labor market in Europe

5. The EU will not have the firepower or political will to bail out Spain
Rescue fund headline numbers are misleading and count capital that is not yet committed

And here are the problems that will manifest themselves over the next 12 months:

Spain’s true debt burden will pass the 90% “tipping point” identified by Rogoff and Reinhart Housing prices will fall further and faster than anticipated (consensus is 15%; CAM estimate is 35%)
Banks underestimate the residential real estate loan defaults (consensus estimate is 2.8% vs. CAM estimate of 11%)
Expected housing price depreciation and loan defaults will deepen Spain’s recession (additional 2% contraction in 2012 and 2013)
Spain will need to refinance €186.1 Billion in 2012 alone

End result: surging CDS and/or plunging bond prices, if faith in the sovereign CDS market continues to be at rock bottom lows courtesy of ISDA nearly blowing its own head off.

Eine besonders gelungene Aufarbeitung der Lage und Aussichten von zerohedge.
Bemerkenswert und unbedingt zu empfehlen die grafisch aufbereitete Präsentation im Link von CARMEL Asset Management


http://www.zerohedge.com/news/spain-ulti...ay-presentation



Ebenfalls bei zerohedge nachzulesen

"The Rain In Spain"
[...]
“Mere flimflam stories and nothing but shams and lies.” - Miguel Cervantes

To make matters worse they government of Spain is now directing the Spanish banks to raise an additional $65 billion in 2012 which is going to come from where I wonder. Perhaps the Spanish Inquisition Fund for the Unemployed. The unemployment numbers for Spain are now the highest in Europe for both the general population and those under 35 which now stands at almost one-half of the country’s younger people. I fear that Prime Minister Rajoy’s eminence may be of short duration.

“Spain does not need a financial bailout at this moment." - Spanish Economy Minister Luis de Guindos, April 10, 2012

Wait just a moment; the next one will arrive!

http://www.zerohedge.com/news/rain-spain


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Spanien plant neues Milliarden-Sparprogramm

Das von Schulden geplagte Spanien steht trotz seiner strikten Sparpolitik im Visier der Finanzmärkte. Um das Finanzdesaster in den Griff zu bekommen, plant Madrid jetzt ein zusätzliches Stabilitätsprogramm - mit neuen Einsparungen bei der Bildung und im Gesundheitswesen. Die angespannte spanische Lage belastet auch den übrigen europäischen Finanzmarkt.

http://wirtschaft.t-online.de/spanien-pl..._55459848/index


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Regierung will 10 Milliarden Euro einsparen
Spanien: Kürzungen bei Gesundheit und Bildung


Durch Ausgabenkürzungen bei Gesundheit und Bildung will die spanische Regierung zehn Milliarden Euro einsparen. "Wir müssen unnötige Kosten senken und schlecht laufende Bereiche rationalisieren - andernfalls ist die Zukunftsfähigkeit des Systems gefährdet", erklärte der Wirtschaftsminister.

EurActiv


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Spanisches Dorf verpachtet Land an Kiffer

Schulden von 1,3 Millionen Euro müssen abgebaut werden, die bezahlte Pacht liegt zehnfach über den üblichen Preisen.

WirtschaftsBlatt


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Europäische Finanzkrise
Spanien kann das Misstrauen der Anleger nicht überwinden


Spanien entwickelt sich in der europäischen Finanzkrise zum Sorgenkind. Die Regierung des verschuldeten Landes kündigt immer neue Sparvorhaben an, aber die Nervosität bleibt. Die Wirtschaft steht vor einer drastischen Rezession, die Arbeitslosenquote liegt bei fast 23 Prozent.

Focus

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Spaniens Parlament für Steueramnestie

#39 von Oeconomicus , 13.04.2012 06:31

Umstrittenes Gesetz
Spaniens Parlament für Steueramnestie


Spaniens Regierungschef Rajoy hat einen Schwarzgeldparagraphen durch das Parlament gepaukt. Steuerhinterzieher können sich künftig gegen eine Geldbuße reinwaschen. Spanien braucht die Einnahmen aus der Geldbuße, um sein Staatsdefizit wie angekündigt senken zu können.

http://www.manager-magazin.de/politik/ar...,827263,00.html

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Spanischer Premierminister Rajoy: "es ist nicht möglich, Spanien zu retten"

#40 von Oeconomicus , 13.04.2012 12:28

Spanischer Premierminister Rajoy: "es ist nicht möglich, Spanien zu retten"

Spanish bailout 'impossible' for eurozone, says prime minister Mariano Rajoy
The eurozone is not equipped to bail out Spain, the country's prime minister Mariano Rajoy has admitted, as global traders continued to punish the nation's stocks and bonds.

http://www.telegraph.co.uk/finance/finan...iano-Rajoy.html

In diesem Zusammenhang möchten wir gerne auf unseren diesbezüglichen Hinweis im Aufsatz über Italien "DIE QUALEN DER MENSCHEN" aufmerksam machen.


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zuletzt bearbeitet 13.04.2012 | Top

selektiver historischer Rückblick

#41 von Oeconomicus , 13.04.2012 15:18

Baltasar Garzón und die Falle des spanischen Übergangs zur Demokratie

von John Brown, übersetzt von Susanne Schuster

Angesichts der mehr als dreißig Jahre, die seit dem Übergang Spaniens zur Demokratie vergangen sind, kann man sagen, dass der Übergang eine Falle war, für die soziale Mehrheit wie auch die Kräfte, die ein franquistisches Regime durch eine effektive Demokratie ersetzen wollten. Eine Falle ist im Wesentlichen eine Vorrichtung, in die man sehr leicht hineinkommt und aus der man kaum oder nicht wieder herauskommt. Die Falle, in der ein von Körnern angelockter Vogel landet, oder die Mausefalle, in der eine dem Käsegeruch folgende Maus gefangen wird, sind bekannte Beispiele von Fallen, doch die beste Falle ist vielleicht noch subtiler - das leichtere, ja flüchtige Netz. Wenn Fische ins Netz gehen, werden sie gewaltlos gefangen; erst wenn sie versuchen, sich zu befreien, werden sie so stark ins Netz verwickelt, dass sie sich nicht mehr bewegen können.

http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=6985

Manchmal hilft ein Blick zurück bei der Neuorientierung zur Ausgestaltung der Zukunft

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Spanien will zivilen Ungehorsam unter Strafe stellen

#42 von Oeconomicus , 15.04.2012 07:16

Spanien will zivilen Ungehorsam unter Strafe stellen!

Der spanische Innenminister plant drastische Einschnitte bei der Demonstrationsfreiheit. Wenn die öffentliche Ordnung gestört wird, soll es Haftstrafen von zwei Jahren und mehr geben. Auch die Organisation von Demonstrationen über Soziale Netzwerke kann wie die Zugehörigkeit zur organisierten Kriminalität bestraft werden.

Deutsche Mittelstands Nachrichten | 13.04.12, 23:56 | 78 Kommentare

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Spanien im freien Fall

#43 von Oeconomicus , 17.04.2012 09:00

Spanien im freien Fall

Die Situation in Spanien spitzt sich zu, die Zinsen für Staatsanleihen steigen und die Medien fordern einen neuen Kapitalismus – oder wenn das nicht, dann doch wenigstens endlich grundlegende Reformen der Finanzmärkte.

Handelsblatt - 17.04.2012, 07:15 Uhr

dazu die Leser-Kommentare

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Innenministerium kriminalisiert Parteien und Gewerkschaften

#44 von Oeconomicus , 20.04.2012 15:20

Franco reloaded: Innenministerium kriminalisiert Parteien und Gewerkschaften

Das Innenministerium will politische Parteien und Gewerkschaften auch strafrechtlich verantwortlich machen für alle Schäden, die bei Demonstrationen entstehen können, die durch diese Institutionen anberaumt werden. Eltern sollen ausserdem für alle Schäden haftbar gemacht werden können, die ihre Kinder bei solchen Gelegenheiten angerichten. Zu diesem Zweck soll jetzt das Strafgesetzbuch Spaniens entsprechend geändert werden.

weiter bei uhupardo

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Spaniens Sparplan geht nicht auf

#45 von Oeconomicus , 22.04.2012 14:53

Kommentar
Spaniens Sparplan geht nicht auf


Mit großer Selbstsicherheit hat die neue spanische Regierung einen Sparhaushalt vorgelegt. Die Details zeigen allerdings, dass dieser nicht wirklich zum Erfolg führt. Die laufenden Ausgaben steigen stattdessen.

Handelsblatt 22.04.2012, 10:13 Uhr

die Leser-Kommentare

Auszug:
22.04.2012, 14:32 Uhr Anonymer Benutzer: Dr.Norbert Leineweber
Dass nicht nur bei Kommunen, sondern ganz generell bei staatlichen Verwaltungen ein Controlling bei der Haushaltsplanung nicht durchgeführt wird, entspricht meinen Praxiserfahrungen. Allerdings wären die Sparzwänge heutzutage weniger stark, hätte man das in den letzten 30 Jahren konsequent umgesetzt. Ich hoffe Sie verstehen Ursache und Wirkung.
Zu den Wirkungen empfehle ich Ihnen eine hervorragende Quelle, in der die Nöte bestens beschrieben sind:
Gehen Sie auf www.fortunanetz.de
Dort können Sie stöbern um zu wissen, wo ein Teil meiner aktuellen Kenntnisse herkommt ! Die menschliche Tragödie hätte nicht stattgefunden, hätte man auf Controller und Volkswirte wie mich gehört.


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zuletzt bearbeitet 22.04.2012 | Top

   

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