Sparhaushalt wird zur Zangengeburt

#151 von Oeconomicus , 31.07.2012 11:10

Sparhaushalt wird zur Zangengeburt - Spanien lässt Brüssel warten

Inmitten der hektischen Eurokrisendiplomatie reißen die schlechten Nachrichten aus den Problemländern nicht ab. Auch Madrid meldet sich wieder mit einer frischen Hiobsbotschaft. Einem Zeitungsbericht zufolge feilt die Regierung immer noch am Sparhaushalt für die kommenden beiden Jahre. Eigentlich sollte der Entwurf heute stehen.

n-tv - 31.07.2012


Dazu ein Blick nach Asturien im Norden Spaniens


Der Kampf der asturischen BergarbeiterInnen und die sozialen Bewegungen im spanischen Staat

Seit Wochen wehren sich die BergarbeiterInnen von Asturien gegen die drakonischen Sparprogramme der konservativen Regierung Rajoy. Das Sparprogramm der Regierung sieht vor, die Bergbausubventionen um 64% zu kürzen. Dadurch wären 50 000 Arbeitsplätze im Bergbau wie auch anderen Sektoren bedroht. Für ganze Landstriche in den nördlichen Regionen des spanischen Staates (Asturien, Aragon, Leon) hätte dies ökonomischen Zerfall und noch weitere soziale Verelendung zur Folge. Neu sind diese Pläne freilich nicht. Bereits die Vorgängerregierung der „Sozialistischen“ Partei (PSOE) plante die Subventionen bis zum Jahr 2018 runterzufahren. Allerdings verfolgte sie dieses Ziel mit einer ausgeklügelten Salamitaktik und mit Einbindung und Unterstützung der bürgerlichen Gewerkschaftsapparate von UGT und CCOO. Angesichts der sich dramatisch zuspitzenden Krise entschloss sich die konservative Regierung des „Partido Popular“ diese Pläne vorzuziehen und ohne die sonst übliche gewerkschaftliche Anästhesie durchzuboxen. In Anbetracht der resolut zur Schau getragenen Härte und Kompromisslosigkeit der Regierung erkannten die BergarbeiterInnen schnell die Aussichtslosigkeit von Verhandlungen bzw. eines „politisch korrekten“ Vorgehens. Sie traten in einen unbefristeten Streik und besetzten die Minen.

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Anleger ziehen Milliarden aus Spanien ab

#152 von Oeconomicus , 31.07.2012 16:53

Angst verstärkt Krise
Anleger ziehen Milliarden aus Spanien ab


Die Anleger fliehen aus Spanien. Allein im Mai zogen sie 41,3 Milliarden Euro aus dem Land ab - viermal so viel wie zur gleichen Zeit 2011. Selbst die spanischen Banken kehren dem Markt den Rücken.

N24 - 31.07.2012 14:56 Uhr

Anscheinend hat bereits im März 2012 die Kapitalflucht eingesetzt. Seither sind € 163,2 Mrd abgeflossen. Aus den Indicadores Económicos der BANCO DE ESPAÑA geht hervor, dass in den letzten 11 Monaten nationale und internationale Anleger € 259 Mrd an Kapital abgezogen haben. Leider lässt sich nicht ermitteln, wo diese Kapitalströme ein neues Zuhause fanden.


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CATALUÑA

#153 von Oeconomicus , 31.07.2012 22:37



CATALUÑA zahlt im August weder an Krankenhäuser noch Konzertsäle

Zitat
Los impagos

Los hospitales públicos concertados dejarán de percibir este mes 345 millones de euros.
Residencias y centros sociales no cobrarán unos 70 millones de euros. Los centros tratan estos días de asegurar el pago de las nóminas. Los trabajadores afectados podrían ser 100.000, según el Colegio de Trabajo Social de Cataluña.
Hasta 700 escuelas concertadas se quedarán sin parte del concierto destinado al mantenimiento y gastos corrientes, unos siete millones. Ello incluye las nóminas de personal no docente, como conserjes y administrativos. Los profesores sí cobrarán, porque el salario lo abona directamente la Generalitat. Estos centros no cobran desde mayo.



31 JUL 2012 - 11:27 CET -- EL PAÍS


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Rating-Agentur belohnt Spanien

#154 von Oeconomicus , 01.08.2012 17:55

Rating-Agentur belohnt Spanien

Keine Nachrichten sind gute Nachrichten, gerade in der Euro-Krise. Die Ratingagentur S&P hat bekräftigt, die Note für Spaniens Kreditwürdigkeit unverändert zu belassen: Diese liegt drei Stufen über Ramsch-Niveau.

Deutsche Welle - 01.08.2012

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Regionen rebellieren gegen Sparpläne

#155 von Oeconomicus , 01.08.2012 17:59

Regionen rebellieren gegen Sparpläne

Rückschlag für Spaniens Ministerpräsidenten Mariano Rajoy:
Katalonien und Andalusien setzen sich gegen die stengen Sparvorgaben aus Madrid zur Wehr und kündigten rechtliche Schritte an.


N24 - 01.08.2012 16:33 Uhr

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