Der Ölpreis als Angstbarometer

#1 von Oeconomicus , 23.02.2012 08:09

Chinas Ölhunger, Irans Atomstreit und Unruhen im Sudan und in Nigeria:
Die Gründe für die derzeit hohen Ölpreise sind so vielschichtig wie die Auswirkungen auf die Geldbeutel der Verbraucher. Die Basis aller ist aber allein die Angst.
Mittlerweile halten Experten Notierungen von 200 Dollar je Barrel für möglich.

http://www.teleboerse.de/nachrichten/dos...cle5565236.html

Zu diesem Themenkomplex haben wir hier

http://www.fortunanetz.de/kbeobacht/2011/Juli/Jul02.php

den legendären Crash-Kurs von Chris Martenson vorgestellt.

Der Crash Course möchte Ihnen die Natur einiger äusserst ernster Herausforderungen und Risiken begreiflich machen, die unsere Wirtschaft und unseren künftigen Wohlstand bedrohen.

Vorweg einige Worte des schweizerisch-deutschen Teams zur deutschen Fassung des Crash Course:

Diese ist eine Übersetzung der amerikanischen Fassung und bezieht sich deshalb zu einem grossen Teil auf die Verhältnisse und Entwicklungen in den USA – vor allem in seinem grossen Wirtschaftsteil [Geld-Schulden-Inflation].
Es wird vom US-Dollar, den US-Staatsschulden und dem US Häusermarkt gesprochen.

Trotzdem - oder gerade deshalb - sind diese Informationen auch für uns Deutschsprachige in Europa von eminentem Interesse.

Chris Martenson hat in beeindruckender Weise, die kommenden Finanz-, Energie- und Ökologieprobleme unserer Welt zusammengefasst und verständlich verknüpft, deren erste Auswirkungen wir bereits deutlich sehen.


Update:

Hier outet sich ein grüner Wollstricker zu den aktuellen Benzinpreisen:

"Das Benzin ist immer noch zu billig"

Grünen-Verkehrspolitiker Anton Hofreiter fordert die Ausdehnung der Lkw-Maut und ein Tempolimit auf Autobahnen. Benzin solle noch mehr kosten.

http://www.welt.de/politik/deutschland/a...-zu-billig.html

Ich werde mir an der Stelle einen überdeutlichen Kommentar versagen, statt dessen sei auf die Leserkommentare verwiesen.

Auszug:

"Kaiser von Therm

"Die meisten Städte wissen nicht, woher sie das Geld für den öffentlichen Nahverkehr nehmen sollen"
Ich schon. Indem man die kostendeckende Tickets verkauft!!
Ich soll 120 auf der Autobahn fahren, Zweifuffzig für den Sprit bezahlen und die Kommunen finanzieren den ÖPNV zusätzlich naoch quer, so das meine Wasser- oder Stromlosten auch noch steigen. trauriges Deutschland, traurige Grüne."


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zuletzt bearbeitet 23.02.2012 | Top

Cameron will Spritpreise senken

#2 von Oeconomicus , 16.03.2012 11:04

Strategische Ölreserven für Autofahrer? - Cameron will Spritpreise senken

Gerüchte aus der britischen Hauptstadt sorgen an den Rohstoffmärkten für Unruhe: Premier David Cameron drängt Washington angeblich dazu, gegen den Preisanstieg vorzugehen und die für den Ernstfall aufgesparten Vorräte auf den Markt zu werfen. Das Weiße Haus dementiert, der Ölpreis zittert.

http://www.teleboerse.de/nachrichten/Cam...cle5777321.html

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Ölpreis und die Weltwirtschaft

#3 von Oeconomicus , 16.03.2012 16:33

Die Angst vor dem Ölschock geht um

Die Alarmsignale mehren sich: Der auf immer neue Höchststände kletternde Ölpreis droht die Weltkonjunktur zu belasten. Am stärksten gefährdet sind die Krisenstaaten der Euro-Zone.

http://www.capital.de/politik/:Weltwirts...978.html?nv=rss


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zuletzt bearbeitet 16.03.2012 | Top

US-Ölrausch setzt Zehntausende in Marsch

#4 von Oeconomicus , 27.03.2012 14:07

US-Ölrausch setzt Zehntausende in Marsch

In Amerikas Hinterland bricht ein Ölrausch wie einst im wilden Westen aus. Tausende drängen in die zuvor verschlafenen Ölstädte. Männer-Arbeitscamps entstehen. Jetzt verdrängen die Wanderarbeiter die Schwachen - und mitten im Ölboom entsteht ein bitteres Sozialdesaster.


http://www.manager-magazin.de/politik/we...,823575,00.html

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Energiepolitik: Saudi-Amerika

#5 von Oeconomicus , 03.04.2012 09:18

Energiepolitik: Saudi-Amerika

Überall auf der Welt werden Öl und Gas knapp – aber nicht in den USA. Das größte Industrieland hebt hemmungslos alle Schätze. Jetzt formiert sich der Widerstand dagegen.
Quelle DIE ZEIT, 29.3.2012 Nr. 14

dazu ein Artikel von Dahr Jamail vom 07. Januar 2012 bei Al Jazeera online
Während im Irak das US-Militär formell abgezogen ist, sind die grossen westlichen Ölfirmen ExxonMobil, BP und Shell im Land geblieben. Laut US Energy Information Administation (EIA) besitzt der Irak Ölreserven im Umfang von 112 Milliarden Fass. Wie wird es weitergehen mit dem Öl im Irak? Werden westliche Firmen weitere intransparente Konzessionen erhalten oder wird der Irak selbst die Ölförderung in die Hand nehmen?
O-Artikel als PDF [4 Seiten in englischer Sprache]

Studie der Citygroup zu den vermuteten Öl- und Gasvorräten auf amerikanischem Territorium. [Es sei der Hinweis gestattet, dass diese Analyse am 1.April 2012 veröffentlicht wurde.]
Sehr empfehlenswert auch die zahlreichen von Fachwissen geprägten Kommentare.
Review of the Citigroup Prediction on US Energy

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Was hat der Verbraucher vom Ölpreis-Tief? Nichts!

#6 von Oeconomicus , 26.06.2012 19:08

Was hat der Verbraucher vom Ölpreis-Tief? Nichts!

Es sind die positiven Effekte der Euro-Krise: Der Ölpreis ist seit Anfang April um stolze 30 Prozent gefallen. Doch bei den Endverbrauchern kommt davon kaum etwas an. Das hat vor allem zwei Gründe.

Welt-Online - 26. Jun. 2012 - 18:30h

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Roher Streit um rohes Öl

#7 von Oeconomicus , 01.07.2012 15:21

Roher Streit um rohes Öl

Seit dem 1. Juli kauft die EU kein Öl aus dem Iran mehr - und will den Iran so zu Verhandlungen über sein umstrittenes Atomprogramm zwingen. Ob diese Strategie aufgeht, ist allerdings noch völlig unklar.

Deutsche Welle - 30.06.2012

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Baschneft sichert sich Ölförderrechte im Irak

#8 von Oeconomicus , 01.07.2012 16:33

Rohstoffmarkt
Baschneft sichert sich Ölförderrechte im Irak

Die Verhandlungen zogen sich über Wochen. Nun ist es dem russischen Ölförderer Baschneft gelungen, einen lukrativen Vertrag mit der irakischen Regierung auszuhandeln. Es ist nicht das erste russische Unternehmen im Irak.

Handelsblatt - 01.07.2012, 16:10 Uhr

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Austritt Griechenlands aus dem Euro

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