IMF / IWF

#1 von Oeconomicus , 18.04.2012 19:40

Wer unsere Seiten länger kennt, weiß dass wir unsere Krisenbeobachtung nicht ausschließlich auf Europa begrenzen, sondern durchaus auch andere Währungs- und Wirtschaftsräume im Focus haben.

Bislang haben wir hier im Forum und auch auf fortunanetz.de die Regionen USA und Asien nicht weiter erwähnt. Im Hinblick auf die anstehenden Präsidentschaftswahlen in USA rückt die Region wieder deutlicher in den Blickwinkel der Menschen. Gleichzeitig entsteht mit der Gründung einer Entwicklungsbank durch die BRICS-Staaten Wettbewerb zu den vorwiegend amerikanisch dominierten Organisationen Weltbank und Internation Monetary Fund [IWF].

Wir gehen davon aus, dass in naher Zukunft die relevanten Nachrichten um den IWF deutlich zunehmen und haben deshalb die Kategorie IMF/IWF eröffnet.

Wir wünschen unseren LeserINNen hoffentlich erhellende Erkenntnisse aus unserer meist kommentierten Berichterstattung.

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen, Kommentare und Wünsche zu diesem Thema.

Vielen Dank für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit und herzliche Grüsse

fortunato & Oeconomicus

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IWF schließt erstmals Zerfall der Euro-Zone nicht aus

#2 von Oeconomicus , 18.04.2012 19:42

IWF schließt erstmals Zerfall der Euro-Zone nicht aus

Der aktuelle IWF-Bericht zur Lage der Weltwirtschaft hält erstmals ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone für möglich. Der IWF malt das Bild einer Schockwelle, die ähnliche Auswirkungen wie die Depression von 1930 haben könnte.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 18.04.12, 11:48 | Aktualisiert: 18.04.12, 12:34 | 29 Kommentare

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weitere IWF-Befürchtungen

#3 von Oeconomicus , 19.04.2012 13:17

Nach einer Meldung im britischen Telegraph befürchtet der IWF, dass Europäische Banken Werte von bis zu € 3,8 Billionen verkaufen müssen, um massive eigene Verwerfungen als Folge der Finanzkrise abzuwenden.

The Telegraph

Für manchen unserer Leser wäre es vielleicht eine ganz gute Idee, das Vertrauensverhältis zur eigenen Hausbank zu überdenken.

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IWF fordert Einführung von Eurobonds

#4 von Oeconomicus , 20.04.2012 06:20

IWF fordert Einführung von Eurobonds

Der Internationale Währungsfonds sieht die Gefahr einer Solvenzkrise und hält daher eine tiefgreifende fiskalische Union in Europa für dringend geboten. Ein erster Schritt könnten kurzfristige gemeinsame Staatsanleihen sein (Euro-Bills). Dies sollten als Vorstufe zu echten Euro-Bonds dienen.

Deutsche Mittelstands Nachrichten | 19.04.12, 15:52 - 94 Kommentare

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IWF-Kapitalaufstockung

#5 von Oeconomicus , 20.04.2012 13:24

IWF-Kapitalaufstockung
Schwellenländer knüpfen Euro-Krisenhilfe an Reformen


Vor Beginn der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) streiten die Mitgliedsländer um die Macht im Gremium. Kanada und die BRIC-Staaten wollen den Einfluss Europas zurückdrängen.

Handelsblatt - 20.04.2012, 01:08 Uhr, aktualisiert 04:45 Uhr

zu den Leserkommentaren


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IMF auf dem falschen Weg

#6 von Oeconomicus , 24.04.2012 08:03

IMF auf dem falschen Weg
Brandmauern lösen die Probleme der klammen europäischen Staaten nicht
[...]
«Wo dies nötig wird, um einen Systemzusammenbruch zu vermeiden, müsste auch der Staat einen Teil der Sanierungslast übernehmen.
[...]
Das übergeordnete Ziel müsste sein, dass nicht nur die Steuerzahler für Spaniens Schuldenkrise geradestehen müssen.

(Anm.: Ja, was jetzt? Staat, sprich Steuerzahler, oder die Zocker? - Allein mit hehren Worten ist diesen von der Politik beschützten Räuberbanden nicht beizukommen!)

Von einem solchen Vorgehen, das die Probleme beim Namen nennt und Konsequenzen zieht, scheint die Staatengemeinschaft immer noch weit entfernt zu sein, wie die Ereignisse vom Wochenende erneut gezeigt haben. Es ist eben einfacher, in mühseligen Verhandlungen über zusätzliche Ressourcen für den IMF zu feilschen und sich mit beeindruckenden Summen zu profilieren, als mit Arbeiten an einer Insolvenzordnung für souveräne Staaten eine proaktive Lösung zu suchen.»

[...]

(Anm.: Mit anderen Worten ... solange das Orchester spielt und die Champagner-Vorräte nicht zur Neige gehen, wird die Party fröhlich fortgesetzt, statt dieses Pack in der Gummizelle auf kalten Entzug zu setzen! - Euro-Bond's Protagonisten, wie etwa den IMF-Chefökonomen Oliver Blanchard, Andreas Schockenhoff, Vizechef der Unionsfraktion im Bundestag, oder den Ex-Kommunisten José Manuel Durão Barroso (um nur einige Namen zu nennen), könnte man bei dieser Gelegenheit gleich mit entsorgen!)

Noch ein Wort zu dem in der l'Equipe-Sarkozy spielenden Blanchard:
Wer aus ökonomischer Sicht nicht völlig blind ist, hat erkannt, dass der von den Euro-Junkies so hochgelobte Fiskalpakt nichts anderes ist, als die Vorstufe zu Euro-Bond's. Dieses Instrument soll entgegen populistischer Augenwischerei-Versuchen dazu dienen, das munter weitergehende Deficit-Spending der volkswirtschaftlichen Schwachmaten weiter zu finanzieren.
Einen Vorgeschmack dieser Strategie erkennen wir bereits bei Aufkäufen von Staatsanleihen aus dem Sekundärmarkt durch die EZB.
Man darf getrost annehmen, dass es nach dem Willen aller denkbaren Bewahrer politisch korrekter Deutungshoheiten darum geht, den Beispielen von FED, BoE und BoJ zu folgen und die EZB als Aufkäuferin von Primäranleihen zu mißbrauchen.
Die logische Konsequenz solch abstrusen Gedankengutes: steigende Emissionsnachfrage einhergehend mit Bruch stabilitätsorientierter Fiskalpolitk.
Am Ende des Tages wird das Chaos-Monster Fiskalpakt über die Zwischenstufen Euro-Bond's und Transferunion, mithin zur Schuldenunion. Final wird dieses Konstrukt zur hässlichen Fratze der Inflations-Union mutieren!




23. April 2012, Neue Zürcher Zeitung


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IWF legt offizielle Kontakte zu Athen bis Wahlen auf Eis

#7 von Oeconomicus , 17.05.2012 17:53

IWF legt offizielle Kontakte zu Athen bis Wahlen auf Eis

Einen Kontakt wird es erst wieder mit einer neuen Regierung geben. Chefin Lagarde will sich das "optimale Szenario" für die Griechen ansehen.

17.05.2012 | 08:59 | Die Presse.com

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Lagarde gibt dem Euro drei Monate

#8 von Oeconomicus , 12.06.2012 12:19

Zugespitzte Schuldenkrise
Lagarde gibt dem Euro drei Monate


Die europäische Schuldenkrise spitzt sich immer weiter zu. Jetzt mahnte IWF-Chefin Christine Lagarde: Reagiert die Politik nicht entschlossen genug, ist die Eurozone binnen drei Monaten verloren.

N24 - 12.06.2012 11:42 Uhr

Mein Kommentar:
Im angelsächsischen Sprachgebrauch nennt man das "blackmail".
Mit anderen Worten, sollte Deutschland nicht zahlen, folgt der Währungs-Crash(!)


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Krisenmittel werden um 456 Mrd. Dollar aufgestockt

#9 von Oeconomicus , 19.06.2012 10:58

Krisenmittel werden um 456 Mrd. Dollar aufgestockt

Der Internationale Währungsfonds erhält mehr Mittel zur Abwehr globaler Krisen.
Insgesamt stehen nun mehr als eine Billion Dollar zur Verfügung.

19.06.2012 | 06:30 | (DiePresse.com)

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IWF offen für neue Kreditverhandlungen mit Athen

#10 von Oeconomicus , 28.06.2012 18:10

IWF offen für neue Kreditverhandlungen mit Athen

Ein Sprecher kündigt Bereitschaft des internationalen Währungsfonds an, sofern die neue Regierung Ideen für die Umsetzung des Reformprogramms hat.

28.06.2012 | 17:11 | (DiePresse.com)

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Länderbericht: IWF fordert Bankenbereinigung

#11 von Oeconomicus , 02.07.2012 23:50

Länderbericht: IWF fordert Bankenbereinigung

Österreich sei "overbanked", sagt der Internationale Währungsfonds im neuen Länderbericht. Daher sollen Teile der maroden Staatsbanken ersatzlos vom Markt genommen werden.

02.07.2012 | 17:13 | (Die Presse)

Da stellt sich doch die Frage, ob die Republik Österreich (noch) ein souveräner Staat ist, oder zwischenzeitlich dieses Selbstbestimmungsrecht von Bundeskanzler Werner Faymann, dem ehemaligen Konsulenten der Zentralsparkasse und Frau Dr.jur. Maria Theresia Fekter, der netten Kollegin von Herrn Dr. Schäuble an den IWF übereignet wurde?


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IWF kritisiert USA und Deutschland

#12 von Oeconomicus , 03.07.2012 18:44

IWF kritisiert USA und Deutschland

Der Internationale Währungsfonds hat seine Wachstumsprognose für die USA gesenkt. Außerdem forderte er Deutschland auf, sich weniger auf den Export zu verlassen und den Konsum zu stärken.

Deutsche Welle - 03.07.2012

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Aussichten für Weltwirtschaft trüben sich weiter ein

#13 von Oeconomicus , 06.07.2012 10:31

IMF-Chefin in Tokio
Aussichten für Weltwirtschaft trüben sich weiter ein


Die Weltwirtschaft steht nach Einschätzung von IMF-Chefin Christine Lagarde vor immer grösseren Problemen.

NZZ - 06.07.2012 - 07:49 - FAZ - SPON


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IWF kritisiert Krisenhandling der Euro-Zone

#14 von Oeconomicus , 18.07.2012 18:49

IWF kritisiert Krisenhandling der Euro-Zone

Grundlegende Werkzeuge fehlen ebenso wie Maßnahmen für mehr Wachstum: In seinem jährlichen Lagebericht zur Eurozone geht der IWF mit den Europäern hart ins Gericht. Von der EZB fordert der Fonds mehr Flexibilität.

manager magazin - 18.07.2012 -- Deutsche Welle


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'Nicht frühzeitig vor Euro- und Finanzkrise gewarnt'

#15 von Oeconomicus , 22.07.2012 06:07

'Nicht frühzeitig vor Euro- und Finanzkrise gewarnt'

Ein scheidender Ökonom des IWF hat dem Fonds vorgeworfen, wichtige Informationen über die Schuldenkrise in Europa unter Verschluss gehalten zu haben. In einem Kündigungschreiben an das Direktorium des Internationalen Währungsfonds kritisierte der Ökonom Peter Doyle, der Fonds habe nicht frühzeitig vor der Euro-Krise und auch der globalen Finanzkrise von 2007 bis 2009 gewarnt. Der Brief datierte vom 18. Juni und lag der Nachrichtenagentur Reuters am Wochenende als Kopie vor.

21.07.2012 | 10:29 | (DiePresse.com)

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