IWF gibt über fünf Milliarden Euro frei

#16 von Oeconomicus , 05.04.2012 11:12

IWF gibt über fünf Milliarden Euro frei

Portugal hat bei seinen Reformen Fortschritte gemacht und bewährte sich auch wieder am Kapitalmarkt. Der IWF gab für das angeschlagene Euroland nun mehr als fünf Milliarden Euro aus dem Rettungsprogramm frei.
http://www.handelsblatt.com/politik/inte...ei/6479302.html

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EU-Kommission: Keine Entwarnung für Portugal

Die EU-Kommission ist überrascht, dass Portugal zwar die meisten Sparauflagen erfüllt habe, dass aber die Arbeitslosigkeit jetzt besonders hoch sei. Dies stellte der Troika-Mann Peter Weiss nun fest.
Deutsche Mittelstands Nachrichten

Vielleicht sollten wir Herrn Weiss und seine Troika-Kollegen mit einem speziellen Oster-Geschenk überraschen ... etwa mit farbenfrohen Zwangsjacken?

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Portugal ein Jahr unter dem Rettungsschirm

Währungskommissar Olli Rehn bereitet die Union schon auf weitere Finanzhilfen für Portugal vor ...
Telepolis

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Leserbrief bei "DIE ZEIT" von "miss morningstar - 05.04.2012 um 12:54 Uhr"
Zitat:
"Strukturelle Gewalt
Ich weiss nicht, ob Sie sich vorstellen können, was es heisst, in einem Krisenland zu "leben". Ich kann es nur von Portugal sagen, wo ich lebe, das ja von der Troika gelobt wird für seine mustergültige Umsetzung des Sparprogramms, z.B. auch im Gesundheitswesen. Die Menschen, oft hochverschuldet und im schlimmsten Fall dann auch noch arbeitslos geworden, haben immer weniger zum Leben. Gehälter wurden teilweise um 20 Prozent gekürzt, während die Ausgaben und Lebenshaltungskosten steigen. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei ca. 35 Prozent. Die Unsicherheit in einer Stadt wie Lissabon wächst massiv. In den Zeitungen war vor einigen Tagen zu lesen, dass Krebskranke im Norden Portugals nur noch die billigsten Medikamente erhalten und neue, teure Medizin nicht mehr verwendet wird."

Quelle: Kommentar No.46


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zuletzt bearbeitet 05.04.2012 | Top

EU-Beamter stellt Portugal teilweisen Schuldenschnitt in Aussicht

#17 von Oeconomicus , 06.04.2012 08:34

EU-Beamter stellt Portugal teilweisen Schuldenschnitt in Aussicht

Die Troika sieht weitere Risiken für Portugal und Währungskommissar Olli Rehn rechnet mit einer weiteren Hilfe für das Land. Nun hat ein EU-Beamter einen teilweisen Schuldenschnitt für Portugal in Aussicht gestellt. Auch der Vizepräsident der EZB hat mittlerweile ein weiteres Rettungspaket in Aussicht gestellt.

Deutsche Mittelstands Nachrichten | 05.04.12, 14:29

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Tausende Immobilien gehen wegen Kreditausfall an die Banken

#18 von Oeconomicus , 28.04.2012 06:22

Portugal:
Tausende Immobilien gehen wegen Kreditausfall an die Banken



In den ersten drei Monaten des Jahres stieg die Zahl der Insolvenzen in Portugal um mehr als 50 Prozent. Aber Schätzungen zufolge stellen Insolvenzen nur rund zehn Prozent der Schließungen dar. Zudem müssen viele Familien ihr Eigenheim an die Banken zurückgeben, weil die die Hypotheken nicht mehr bedienen können.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten....-an-die-banken/ | 28.04.12, 00:28 | 1 Kommentar

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Banken schreien nach Geld

#19 von Oeconomicus , 04.06.2012 13:03

Banken schreien nach Geld - Portugal gibt Milliarden

Trotz enormer Reformbemühungen findet Portugal nicht aus dem Tal der Tränen. Die Regierung in Lissabon muss ihren notleidenden Banken unter die Arme greifen. Für drei angeschlagene Geldinstitute stellt sie mehr als 6,5 Milliarden Euro bereit. Davon kommen 5 Milliarden Euro aus dem EU-Rettungspaket für Portugal, das vor Monaten geschnürt worden ist.

teleboerse - Montag, 04. Juni 2012

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In Krisenzeiten boomt die Schattenwirtschaft

#20 von Oeconomicus , 01.08.2012 09:23

In Krisenzeiten boomt die Schattenwirtschaft

In den 1970er Jahren betrug der Anteil der Schattenwirtschaft am BIP 9,3 Prozent, 2010 dagegen 24,8 Prozent, berichtet die Tageszeitung aus Lissabon.

Laut einer Studie der Universität Porto lag das BIP in dem Jahr bei 130 Milliarden Euro, der Umsatz der Parallelwirtschaft bei 32 Milliarden Euro. Für die Tageszeitung sind das besorgniserregende Zahlen, zumal der OECD-Durchschnitt bei 17 Prozent liegt und eigentlich nur Griechenland und Italien höhere Zahlen verzeichneten.

Die Schwarzmarktwirtschaft speist sich aus nicht angemeldeten Nebenjobs, niedrigeren Arbeiten oder nicht-quittierten Mietzahlungen, erklärt i. Der Dienstleistungssektor (darunter Baugewerbe, Mietsektor und Gastgewerbe) ist davon am meisten betroffen: Hier ist die Mehrwertsteuer in den vergangenen zehn Jahren von 17 auf 23 Prozent gestiegen. Und die gegenwärtige Krise macht die Dinge nur noch schlimmer. „Angesichts der Steuererhöhungen und der Arbeitslosenzahlen, wird sie wohl wieder erhöht werden“, warnt Wirtschaftsexperte Óscar Afonso, der die Studie verfasst hat.

presseurop - 31.07.2012

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historische Staatspleiten und deren Auswirkungen

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