BRICS-Staaten

#1 von Oeconomicus , 28.06.2012 06:22

BRICS-Staaten

Die Abkürzung BRICS steht für die Anfangsbuchstaben der fünf Staaten: Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Die Abkürzung BRIC wurde von Jim O’Neill, Chefvolkswirt der Großbank Goldman Sachs, geprägt, welcher sie in einer Reihe von Veröffentlichungen verwendete, zuerst Ende 2001.
Von ihm stammt auch die Idee der Next Eleven als "Nachfolger" der BRICS-Staaten. Diese fünf Staaten, vier von ihnen so genannte Schwellenländer, haben jährliche Zuwachsraten der Wirtschaftsleistung von 5 bis 10 % (zum Vergleich: EU etwa 2 %), weshalb einige Prognosen voraussagen, dass sie bis 2050 die G8-Staaten überflügeln könnten.

Am 23. Dezember 2010 erhielt Südafrika offiziell durch den BRIC-Staat China nach Rücksprache mit den anderen Staaten eine Einladung zu dieser Gruppierung.
Am 14. April 2011 nahm Südafrika erstmals als Mitglied am jährlichen Treffen der Staatengruppe teil, die sich fortan BRICS nennt.

Etwa 40 % der Weltbevölkerung, 2,8 Milliarden Menschen, leben in den BRIC-Staaten. Ihr Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr 2008 ca. 22 %.

Brasilien: Rohstofflieferant und großes landwirtschaftliches Potenzial für soft (zum Beispiel Orangensaft) und hard (zum Beispiel Eisenerz) commodities (engl. Handelsware / Rohstoffe)
Russland: beträchtliche Vorräte an Öl und vor allem Erdgas, viele Industrieeinrichtungen noch aus Sowjetzeiten
Indien: "Denkfabrik" (Softwareprodukte u. a. aus Bangalore) und größter Generika-Hersteller der Welt, beginnende Industrialisierung
China: "Werkbank der Welt", immer mehr Innovationen, niedrige Löhne und riesiger Binnenkonsum (ca. 800 Millionen potenzielle Käufer)
Südafrika: "Tor zum afrikanischen Kontinent"

Aufgrund der wirtschaftlichen Stagnation in den Industrienationen hat sich das Augenmerk der Investoren auf die so genannten BRICS-Staaten gewandt, so dass in letzter Zeit vermehrt Finanzprodukte auf diese emittiert werden, so z. B. Fonds, Zertifikate etc.

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schwächelnde BRICS-Währungen

#2 von Oeconomicus , 28.06.2012 06:28

schwächelnde BRICS-Währungen

Bloomberg: BRICs Biggest Currency Depreciation Since 1998 to Worsen
[...]
For the first time in 13 years, the real, ruble and rupee are weakening the most among developing-nation currencies, while the yuan has depreciated more than in any other period since its 1994 devaluation.
[...]
Bloomberg - by Ye Xie and Michael Patterson - Jun 25, 2012 11:59 PM GMT+0200

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CHINA und die Konjunktur

#3 von Oeconomicus , 01.07.2012 16:09

China
Zeichen für Konjunkturabkühlung mehren sich


In China deutet sich weiter eine Abkühlung der Konjunktur an: Die chinesische Produktion ist im Juni so langsam gestiegen wie seit sieben Monaten nicht mehr.

Handelsblatt - 01.07.2012, 15:20 Uhr


***

Industrie ringt mit Abschwung - China-Indizes bereiten Sorgen

Die Dynamik der chinesischen Wirtschaft ist so gering wie lange nicht mehr. Das unterstreichen jüngste Einkaufsmanager-Indizes. So droht der Industrie ein Abschwung. Die Volksrepublik ist von einer schwächeren Auslandsnachfrage betroffen. Konjunkturstützende Maßnahmen sind noch nicht von Erfolg gekrönt.

teleboerse - 02.07.2012


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zuletzt bearbeitet 02.07.2012 | Top

RE: CHINA und die Konjunktur

#4 von Oeconomicus , 14.07.2012 18:24

China:
Kapitalabzug von bis zu $1 Billion? Devisenkontrollen absehbar!


In China vollziehen sich seit einigen Wochen Dinge, die man noch vor Kurzem kaum hätte vorhersehen können. Der Run auf den US-Dollar hält unter Chinas Unternehmen weiter an, was sich vor allem in Statistiken zu den ausländischen Devisenreserven und den Kapitalflüssen widerspiegelt. Vor allem im globalen Handel aktive Firmen tauschen ihre US-Dollar-Erträge kaum noch in die eigene Landeswährung um, was zu einer Abwertung des Yuan führen wird. Neuer Streit mit den USA ist vorprogrammiert, die China zu einer Yuan-Aufwertung drängen. Noch viel gravierender ist, dass sich das Smart Money aus dem Land verabschiedet.

Juli 14, 2012 - wirtschaftsfacts

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Brasiliens Wirtschaft braucht Reformen

#5 von Oeconomicus , 27.07.2012 21:42

Brasiliens Wirtschaft braucht Reformen

Fallende Wachstumsprognosen, weniger neue Jobs und sinkende Steuereinnahmen – die brasilianische Wirtschaft ächzt unter der Weltkonjunktur. Doch viele Gründe sind hausgemacht. Es fehlt die Wettbewerbsfähigkeit.

Deutsche Welle - 27.07.2012

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Slowakei: massive Korruption in allen Parteien

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